„Ich war 19“

Papa, was hast du eigentlich am 09. November vor 30 Jahren gemacht? Oma, wie war das eigentlich … 
DAMALS? Uropa war doch im Krieg. Hat er dort jemanden getötet? Und wenn ja, ist er ein Mörder?   

Fragen kostet nichts, oder? Doch! Es kostet Überwindung.
Ja, Erinnerungen sind kostbar. Wir sollten sie häufiger teilen.

Liebe Theaterfreunde,

wir freuen uns, Euch zu unserer aktuellen Theaterproduktion
„Ich war 19“ – Ein Stück Geschichte
einladen zu dürfen.

Premiere am 09.11.2019. – – Ja, genau: der 09. November! Ein Tag der zum Erinnern einlädt. Die Querstreicher haben sich dieses Jahr dem Erinnern verschrieben und Erinnerungen ihrer Eltern und (Ur-)Großeltern aufgeschrieben:

In ihrem 100sten Lebensjahr stirbt Helga Bernhardt (1919-2019). Ihr letzter Wunsch: Ihre Beerdigung soll keine Trauerfeier, sondern ein Fest des Lebens sein. So hat sie es im November 1938, im Alter von 19 Jahren, ihrer Todkranken Zwillingsschwester versprochen. In Rückblicken reisen die jungen Darsteller*Innen mit ihren Zuschauer*innen durch die letzten 100 Jahre und begegnen 19jährigen und ihren Erinnerungen: Novemberprogrome, 2. Weltkrieg, Mauerbau, Mauerfall. 

Ein Stück voller Geschichte und Geschichten, das Generationen verbindet und ins Gespräch bringt. 
Nicht nur während der Produktion sondern hoffentlich auch nach den Vorstellungen.

Kartenpreise: 8€/ erm. 6€

Draussen vor der Tür

17.2.19 – 18:00

nach Wolfgang Borchert
Inszenierung von Helmuth Meier-Lautenschläger


Einer flieht vor Krieg und Gewalt, klopft an jede Tür auf derSuche nach Hilfe und nach seinem Platz in der Gesellschaft. Diese Geschichte Borcherts ist so dringlich, dass sie an Aktualität nichts verloren hat – aufrüttelnd, mahnend und erschreckend gegenwärtig.

Besuch der alten Damen – Friedrich Dürrenmatt

NOVEMBER & DEZEMBER 2018

Die Querstreicher präsentieren den BESUCH DER ALTEN DAME.

Güllen (Mark), eine Kleinstadt im Landkreis Uckerpfalz. Idyllisch! Die Güllener sind ein nettes, wertkonservatives Völkchen, haben Humor (#zotige_herrenwitze) & sind offen gegenüber Fremden – sofern sie das nötige Kleingeld in die verblühende Heimat bringen. Als Claire Z. das beschauliche Kaff besucht, brechen alte Wunden auf & der Traum vom vollautomatischen Rasenmäher erscheint plötzlich zum Greifen nahe. Gerechtigkeit kann man nicht kaufen? Man kann alles kaufen! Wer ist schuld? Alle. Außer ich.

Ein groteskes Spiel über verschlissene Ideale, die Macht des Geldes & eine Milliardärin, die noch eine Rechnung offen hat.

ALLE VORSTELLUNGEN
17. November 2018, 19 Uhr (Premiere)
24. November 2018, 19 Uhr
25. November 2018, 19 Uhr
1. Dezember 2018, 19 Uhr
2. Dezember 2018, 19 Uhr

KARTENRESERVIERUNG
info@werk9.de oder telefonisch: (030) 201 658 23

FAUST — vom Teufel geholt

Die Querstreicher präsentieren eine Werk9-Produktion:

FAUST — vom Teufel geholt

Premiere: Freitag 05. Januar 2018 19:00 Uhr

weitere Vorstellungen: So. 07. Januar, Sa. 13. Januar, So. 14. Januar, Sa. 27. Januar und So. 28. Januar jeweils 19:00 Uhr

„Mein Pathos brächte dich gewiss zum Lachen,“ grinst Mephisto während des Prologs im Himmel den HERRN an, „hättst du dir nicht das Lachen abgewöhnt.“ – Ja, die aktuelle Weltlage scheint eher zum Weinen Anlass zu geben. Den Bösen [Teufel] sind die Menschen los, aber „die Bösen sind geblieben“. Ein großer Romancier des 19. Jahrhunderts drückte es einmal so aus: „Was für eine Tragödie ist doch diese menschliche Komödie und wie sehr würde ich darüber weinen, wenn ich mir nicht fest vorgenommen hätte darüber zu lachen.“ Ein Gedanke von zeitloser Aktualität. Klassiker sind Klassiker, weil Werk und Autor jeder Gegenwart, so auch der Heutigen, etwas so sagen, als sei es eigens ihr gesagt. Nicht bloß Goethes Gelehrtentragödie „Faust“, sondern auch Jacques Futrelles Gelehrtenkomödie „The Thinking Machine“ können von sich behaupten auf diese klassische Weise zeitlos zu sein, wenngleich Goethe unsterblich und Futrelle beinahe vergessen ist. In „Faust. Vom Teufel geholt“ verschmelzen beide Werke zu einem anregenden Theaterabend. Es darf gegrübelt aber auch gelacht werden.

 

Leonce und Lena – Liebe Macht Arbeit

Unser aktuelles Projekt:

Lleoncelenafb_titelbild_960eonce ist ein Praktikumsverweigerer & Teilzeit-Faulenzer. Dabei hat sein Vater, der König vom Reiche Popo, Großes mit ihm vor. Tagträumen gehört nicht dazu! Leonce bleibt nur die Flucht. Und auch Lena, die Prinzessin aus dem Reiche Pipi, hat die Nase gestrichen voll. Sie muss raus, an die frische Luft, fliehen – bevor die Wände auf sie fallen.

Mit Live-Musik, Spielfreude & Wortwitz begleiten wir eine Prinzessin und einen Prinzen des 21. Jahrhunderts auf ihrer Sinnsuche: Was werden sie finden außer Liebe, Macht & Arbeit?

Alle Vorstellungen
Sa. 12. November 2016, 19 Uhr (Premiere)
So. 13. November 2016, 19 Uhr
So. 20. November 2016, 19 Uhr
Sa. 26. November 2016, 19 Uhr
So. 27. November 2016, 19 Uhr

Kartenreservierung
info@werk9.de oder telefonisch: (030) 201 658 23