Five Live

23. Februar – wenn auch internationaler Tag des Hundekuchens, müssen die haarigen Vierbeiner bei unserem Five Live leider draußen bleiben. Die würden sich bei lauter Musik und Gehüpfe wahrscheinlich eh nicht so wohlfühlen. Dafür haben wir ein paar musikalische Leckerlies für euch: Indie von Kaizen Blitz, Coverhits und selfmade-Funk/Soul von Levitation, sowie Sloth Bellevue aus Berlin. Auch Sloff‘s „dröhnender Matschsound“ lässt sich nicht gern an die Leine nehmen, Significant’s Sound hört aber brav auf den eigenen Namen.

Also: vorbeikommen und pudelwohl fühlen beim ersten Five Live des Jahres am 23.2.2024 im Werk9 – wir freuen uns auf dich!

40 years of Derron – BDay Bash

O-Ton Derron:

Es ist kaum zu fassen, aber am 5. März werde ich 40 Jahre alt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so „alt“ werde, aber zack – so schnell geht‘s. Nichts desto trotz bin ich dankbar und glücklich, es überhaupt bis hierhin geschafft zu haben. Aus diesem Grund möchte ich mit dir feiern!

SAVE THE DATE:

Ich werde anlässlich meines Geburtstages am 09.03.2023 eine große Sause im Werk9, meinem zweiten ZuHause machen. Der private Teil meiner Party startet 16.00Uhr, der öffentliche am Abend. 

Du und deine Freunde sind herzlich eingeladen mit mir zu feiern. Einlass ist 19.30Uhr, der Eintritt kostet 5€ (inkl. Willkommenssekt).

EN

Unbelievable – On 5th of march I’ll be walking on earth for 40 years. I never thought that I’d get that “old” but it happened so quickly. Nevertheless, I’m thankful and happy that I could make it so far. Therefore I want to celebrate with you! 

SAVE THE DATE:

I’ll be hosting a party on 9th march 2024 at Werk9, my home base. I don’t have a sophisticated plan yet but certainly I’ll be having some musical acts performing, as well as my own band. The private part of my fete starts at 4pm, the public one in the evening.

You are welcome to join the bash! Entry at 7.30pm, price is 5€ (incl. a glas of sparkling wine).

ON STAGE:

Derron & DodsOnDice [Berlin]
Gezzer [SanFrancisco]
Flash Tarzan [Berlin]
Mathis & Controvers [Berlin]
and many more…

Treppenhaus – Live Concert

TREPPENHAUS, eine aufstrebende Musikgruppe aus Berlin, präsentiert Deutschrap-Songs aus ihrem Leben und halten dabei stets eine jugendfreie Wortwahl.

Ihre Wurzeln haben Pab und DeCler in Berlin Gropiusstadt, wo sie gemeinsam ihre Schulzeit verbrachten und ihre enge Freundschaft sowie ihre musikalische Reise began.

Diese lebensnahen Texte werden von DJ Locut mit äußerst melodischen, tanzbaren Beats untermalt, während Drummer Mati das Quartett vervollständigt.

DJ Locut vereint Einflüsse aus verschiedenen Genres, was einen Abend mit TREPPENHAUS zu einem abwechslungsreichen und alles andere als langweiligen Erlebnis macht.

Ob im Auto, am Strand oder an grauen Tagen. Die Band bietet immer den passenden Song für jede Stimmung.

Lediglich eine kurze Pause gönnten sie sich, um beide stolze Väter zu werden.

Mit einer Fülle an Erfahrungen und einem positiven Lebensgefühl startet TREPPENHAUS nun einen Angriff auf die deutsche Musikszene.

TREPPENHAUS garantiert eine mitreißende Live-Show, die sowohl Groß als auch Klein begeistern wird.

Four More Jahresauftakt

Das Jahr ist noch kalt, aber diese Bands on fire… Das erste Four More des Jahres steht an!

Beim Hauptstadt-Trio Neulaerm ist der Name Programm, Arbeitstitel: bleiben auch beim Genre lieber flexibel („irgendwas wie Metalcore“) und Katie Drives sind „zwischen kaputt und okay, 2000 und 2024, aber immer Pop Rock“. Schließlich widmen sich auch Sex Magic Sweat der schönsten Hauptsache der Welt: Musik!

Wärm dich auf, am 26. Januar 2024 bei uns im Werk9. Wir freuen uns auf dich!

Musicbase Goes Storkow – Christmas Reboot

Es trug sich zu, da gingen junge Spielleute gen Storkow in Brandenburg, um Lieder der Weihnacht zu proben, auf dass das Volke sich daran erfreue.

Auch allerhand andere Gaukler und Minnesänger bereiteten sich vor auf das große Fest.

Und alle gingen, sich einzufinden im Werk9 und sich der göttlichen Geburt des Sounds zu erfreuen.

Die heiligen drei Mitarbeiter*innen – Ton-, Licht & Tresenmensch – übergaben ihre Geschenke: Wohlklang, Erleuchtung und Glühwein.

Und die Discokugel leuchtete heller als ihre Herzen voll Liebe, erwärmt von Musik und Freude.

Du darfst dabei nicht fehlen, am 15.12.23 bei uns im Werk9 … wir freuen uns auf dich!

Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Eintritt: 5€ oder Weihnachtsgebäck

Musicbase Goes Storkow - Christmas Reboot

Werk9 goes Tokyo Vol.9

Der Flieger ist gebucht, alle Vorbereitungen getroffen und die Sachen schon fast gepackt- nach einer unerfreulichen 3-Jahres-Pause dank Corona geht es im August für 12 junge Menschen mit dem Werk9 endlich wieder nach Tokyo. Genauer gesagt nach Shinjuku, dem City-und gleichzeitig Partnerbezirk von Berlin-Mitte.

Seit 2004 ist das Werk9 alle zwei Jahre in Shinjuku zu Gast, eigentlich immer zur Kirschblüte im Frühling, aber auch das hat die Pandemie durcheinander gebracht :-/ In den Jahren dazwischen waren wir Gastgeber für jeweils 12 japanische Jugendliche. In Tokyo wie in Berlin gab es immer ein volles Programm mit Kultur, Begegnungen, Ausflügen ins Umland und vielem mehr – dort u.a. Teezeremonien, Bogenschießen und Karaoke und hier die berühmte Berliner Currywurst, Bowlen und Brotbacken in der Uckermark…

Gute Reise und tolle Erlebnisse!

Werk9 goes Zootzen

Gastgeber:in unserer diesjährigen Projektfahrt in den Osterferien war der Waldhof Zootzen, der uns, nach Achterbahnartiger Anreise eine angenehme Kulisse für unsere Ferienworkshops geboten hat. Wir haben eifrig gesungen, geprobt und gefilmt und wollen euch die (Zwischen-) Ergebnisse unserer Reise präsentieren und das kreative Zusammensein im Werk9 mit euch feiern.

Wir laden euch darum am Freitag, 21.04.2023 um 19:00 Uhr ins Werk9.

Euch erwartet eine Party-Premiere! Denn erstmals in der 29jährigen Werk9-Geschichte werden junge Menschen aus dem Musik und aus dem Theaterbereich bei einem gemeinsamen Event Songs und Szenen präsentieren. Außerdem dürft ihr euch über den Film zur Fahrt freuen.

Einlass zur Veranstaltung am Freitag ist 19:00 Uhr. Richtig los geht es um 20:00 Uhr. Der Eintritt kostet bewährte 5€. Wir freuen uns mit und auf euch!

Projekt-Fahrt / Workshop: TimeWarp

TimeWarp

Liebe Werk9-Jugendliche und Interessent:innen an unseren diesjährigen Osterworkshops,

wir möchten euch hiermit herzlich zu unserer Oster-Projektfahrt in den Waldhof Zotzen (Nahe Fürstenberg an der Havel) einladen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Timewarp“ steht.

Gemeinsam wollen wir vom Montagmorgen (03.04-2023) bis Donnerstagmittag (06.04.2023) kreativ auf Zeitreise gehen.

Die Fahrt inklusive Workshop-Angebote, Übernachtungen und Voll-Verpflegung kostet 100 Euro.

Die Musikbegeisterten unter euch können sich unter professioneller Begleitung unserer Musiklehrer:innen an Zeitreise-Hits vergangener Jahrzehnte ausprobieren, von Queen (Don’t Stop me know) über Coldplay (Clocks) bis Arcade Fire (Black Mirror) oder worauf ihr Lust habt.

Im Theaterworkshop werden wir Szenen eines Zeitreise-Klassikers von Jura Soyfer ausprobieren, aktualisieren, diskutieren und gemeinsam inszenieren. Wir personifizieren Künstliche Intelligenzen und werden zu historischen Persönlichkeiten wie Marie Curie und Galileo Galilei.

Als weiteres Angebot bieten wir, je nach Interesse, einen Rap-Workshop oder einen medienpädagogischen Kurs zum Beispiel zum Thema Kamera/Schnitt oder Soziale Medien an.

Hier habt ihr die Gelegenheit, alle Fragen zu stellen und uns mitzuteilen, was eure Ideen, Wünsche und Erwartungen an die Fahrt sind. Auch erste Musikwünsche können bereits bei diesem Treffen eingebracht und Vorschläge zum Inhalt unseres dritten Projektangebots gemacht werden.

Wir freuen uns darauf, mit euch eine inspirierende (Zeit-)Reise zu unternehmen und gemeinsam unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.

Meldet euch gern im Werk9 direkt im Büro oder via E-Mail zurück.

Herzliche Grüße
Euer WERK9-Team

Weltmusiken – Musikschule Mitte im Werk9

Weltmusiken 2023
Weltmusiken 2023

Musikschule Fanny Hensel: So klingt Vielfalt

Das Kursangebot der Musikschule „Fanny Hensel“ in Berlin-Mitte ist enorm. Jetzt präsentieren sich zehn verschiedene Ensembles bei einem Konzert.

Die musikalischen Klänge Berlins sind so vielfältig wie seine Bewohner. Daher ist es nicht verwunderlich, dass einige Musikschulen Unterricht jenseits des gewohnten klassischen Instrumentariums anbieten. Was die schiere Vielfalt betrifft, ist die Musikschule „Fanny Hensel“ in Mitte jedoch einzigartig. Die arabische Kurzhalslaute Oud kann hier ebenso erlernt werden wie die indische Sitar, die türkische Saz, die westafrikanische Djembe, vietnamesische Bambusquerflöte, Bandoneon und vieles mehr.

Das Konzert

Das Konzert „Weltmusiken!“ mit Dozenten und Schülerinnen der Musikschule „Fanny Hensel“ findet am 12. Februar um 18 Uhr im WERK9 statt (Markgrafenstr. 26). Der Eintritt ist frei.

Diese wunderbare Klangvielfalt ist am 12. Februar beim Konzert „Weltmusiken!“ zu erleben. Mitten im Herzen Berlins, im Werk9 nahe der Kochstrasse, musizieren Dozierende der Fachgruppe „Weltmusiken“ gemeinsam mit ihren Schüler:innen. Zehn Ensembles werden sich präsentieren, der Eintritt ist frei.

Musiktraditionen aus aller Welt treffen aufeinander

Hautnah kann man so miterleben, wie sehr die oft wenig beachteten Musiktraditionen von Einwanderern aus aller Welt den städtischen Alltag mitgeprägt haben. Berlin ist dabei oft Anziehungspunkt, Zufluchtsort und Inspiration zugleich. Laura Patchen, die beim Konzert auf der Tabla, der indischen Trommel, zu hören sein wird, zog es 1977 nach Berlin. Zufällig lernte die gebürtige New Yorkerin hier den Tabla-Meister Kamalesh Maitra kennen und wurde Schülerin des Wahlberliners. Seit dessen Tod 2005 führt Patchen seine Tradition fort.

Ein langjähriger musikalischer Weggefährte war auch der Akkordeonist und „Klezmerkönig von Berlin“ Jossif Gofenberg, der bis zu seinem plötzlichen Tod im April 2022 an der Musikschule Fanny Hensel unterrichtete. Seine Tradition des jiddischen Gesangs wird hier weiter gepflegt.

Das Interesse an der Musik der anderen ist groß

Hilaneh Nabil, der seine Heimat Syrien 2014 verlassen musste, unterrichtet seit 2017 die Oud, die arabische Kurzhalslaute. Wie viele der Dozent:innen sieht auch er sich als Botschafter einer reichen, aber hierzulande wenig bekannten, Musiktradition. Dafür, so Hilaneh Nabil, sei das multikulturelle Berlin genau der richtige Ort.

Das Interesse an anderen Musiktraditionen ist dabei unabhängig von Nationalität oder Ethnie. Wie der Sitar-Lehrer Sebastian Dreyer anmerkt: „So divers wie die Schüler selbst sind auch ihre Motivationen.“ Musikbegeisterte mit Vorkenntnissen in klassischen Instrumenten sind genauso darunter wie komplette Anfänger, Kinder ebenso wie Senioren. Hilaneh Nabils erster Oud-Schüler war beispielsweise ein 70-Jähriger Deutscher, der ursprünglich Gitarre gelernt hatte.

Aus Nebeneinander wird Miteinander

Die Vielfalt der Schüler:innen bestätigt auch Siddik Doğan, der bereits seit 1986 an der Musikschule unterrichtet. Beim Konzert ist er mit seinem Ensemble auf der Saz, der auch Bağlama genannten traditionellen türkischen Langhalslaute, zu erleben. Der von ihm geleitete Chor, in dem Deutsche gemeinsam mit Albanern, Kurden, Irakern und Syrern singen, wird dazu türkischsprachige Lieder aufführen.

Wichtig ist für Fachgruppenleiter Frank Schneider nicht nur das Nebeneinander, sondern auch das Miteinander verschiedener Musiktraditionen. Beim Konzert bilden deshalb die Dozent:innen als „Masters of Mitte“ ein eigenes Ensemble: Es musizieren unter anderem Jazz-Klarinette, Bandoneon und vietnamesische Wölbbrettzither gemeinsam.

Ähnlich spannend geht es im von Antoine Boecker geleiteten „Fusion Ensemble“ zu, das an der Musikschule als Kurs belegt werden kann und beim Konzert am 12. Februar seinen ersten Auftritt hat. Die Teilnehmenden erlernen hier verschiedene Improvisationstechniken auf ihrem jeweiligen Instrument. Am Ende des Kurses steht ein gemeinsam neu erschaffenes Stück.

Das Konzert „Weltmusiken!“ ist nicht nur ein Beleg der verbindenden Kraft gemeinsamen Musizierens, sondern auch der ganz alltäglichen Vielfalt Berlins.

Wie Frank Schneider enthusiastisch bekennt: „Am wichtigsten ist, dass man zeigt, was alles musikalisch existiert – und es ist nebenan!“

Artikel erschienen beim Tagesspiegel (Tye Maurice Thomas)