Theater fürs Wohnzimmer – eine Weihnachtsgeschichte

Mit einem Klick zum Film.

Wir laden euch und Sie herzlich ein, sich die Werk9-Bühne nach Hause zu holen und ein wenig in Erinnerung an Vergangenes und Vorfreude auf Kommendes zu schwelgen. Mit einem Mitschnitt unserer Inszenierung von Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ von 2011. Einfach auf das Foto klicken und eintauchen. Viel Spaß!

2011 haben die Querstreicher mit ihrer Inszenierung von Charles Dickens “Weihnachtsgeschichte” im Werk9 500 € für die Nothilfe der “Aktion Deutschland hilft” in Afrika gesammelt, indem 20% jeder Eintrittskarte automatisch gespendet wurde.

2020 gibt es keine Bühne, keinen Applaus und kein Eintrittsgeld, das wir spenden können. Aber ihr könnt es spenden! Dieser Mitschnitt ist für alle, die ihn sehen kostenlos. Aber umsonst soll es nicht sein: Applaudiert virtuell, wenn es euch gefallen hat und spendet einen Betrag eurer Wahl in unserer Spendenaktion für die “Corona-Nothilfe weltweit”.

Kein Bildschirm in der Nähe? Wir haben auch Besinnliches für die Ohren: Unsere diesjährige Produktion „eine Weihnachtsgeschichte“ als digitales Live-Hörspiel.

„Es gibt keinen besseren Weg mit dem Leben
fertig zu werden als mit Liebe und Humor.“
(Charles Dickens)

In diesem Sinne: friedliche Weihnachten
und ein gesundes Neues Jahr
.

Oh du Fröhliche X-mas Party – diesen Freitag (18.12.20)

„Oh Hard-Lockdown, Oh Hard-Lockdown“ – Wir hoffen ihr habt es euch einigermaßen bequem gemacht zu Hause und harrt gespannt der Dinge, die da am Freitag auf euch zukommen: Unsere Werk9-X-mas Party dieses Jahr als weihnachtlich-gemeinschaftlicher Videocall mit allerlei tollen Musikvideos und stimmungsvollen Live-Acts vom heimischen Sofa!

Ihr habt noch keine digitale Eintritts-Karte? Schreibt eine ganz kurze Mail mit dem Betreff „X-mas Party“ an Anja.Kaschub[at]werk9.de und ihr bekommt den Link.

Nur noch zwei Mal schlafen!

Unser „Live“-Hörspiel – Hinter den Kulissen

2020 – kein „normales“ Jahr – kein „normales“ Theaterprojekt. Viel Neues haben wir gelernt. Viele neue Begriffe, Dinge die wir gar nicht wissen wollten UND neue Fähigkeiten! Auch Menschen, die zuvor von Digitalisierung weitgehend verschont waren, mussten sich ihnen stellen: den Videocall-Konferenzen, Online-Workshops, Streaming-Veranstaltungen und was sollen wir sagen: das Internet existiert noch und wir sind um einige Erfahrungen reicher geworden.

Unsere erste Erfahrung: das sieht alles nur so einfach aus

Wir machen ein Live-Hörspiel dieses Jahr. Perfekt! Keine Interaktion auf der Bühne. Sicherheit geht vor. Nach dem Frühjahrs-Lock-Down Proben im Außenbereich. Probenfahrt wegen Beherberungsverbot abgesagt. Dafür Hauptproben mit im belüfteten Werk-Saal geräumig verteilten Mikros. Ohne Kostüm: dafür mit (Alltags-)Maske.

Lauscher*innen vor Ort sind leider nicht gestattet. Aber wir werden einfach Live streamen. Vom heimischen Schreibtisch. Kein Problem. Entsprechende Mikros angeschafft, verteilt – ab nach Hause.

Ab November hieß es: Endprobenphase Daheim. Mal was anderes. Na dann, wie immer Sonntagnachmittag. Nur halt am Schreibtisch. Spart auch noch Fahrzeit. Wie gut. – Nein, doch nicht. Denn an Sonntagnachmittagen sitzt die westliche Welt zu Hause und schaut Netflix oder zockt und die Internetverbindung ist miserabel. Fürs Proben reicht es gerade noch so aber einen Live-Stream am Sonntag? Unmöglich.

Und dann wäre da noch die Rechenleistung. 12 Kanäle gleichzeitig aufzeichnen und streamen? Da kapituliert jeder heimische Computer. Gut, dass uns das drei Wochen vor der Premiere aufgefallen ist. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob Mensch am Ende der Hauptprobenphase feststellen muss, dass es gar keine Bühne, kein Licht und keine Tontechnik gibt. Aber Bangemachen gilt nicht. Denn:

Unsere zweite Erfahrung: Erfindungsreichtum und Kompromisse machen es möglich

Erster Wermutstropfen: Ein X-Mas-Carol braucht Musik. Aber Live vom Schreibtisch aus gemeinsam singen geht nicht. Wegen der Latenz. Alle Stimmen wären zeitlich verschoben. Dann im Studio.

Zweiter Wermutstropfen: die Hygienerichtlinien machen Gesangsaufnahmen mit allen Darsteller*innen unmöglich. Da zwischen jeder Aufnahme das Studio gelüftet werden muss. Letztlich mehr Lüftungs- als Aufnahmezeit. Der Kompromiss: Fünf! Fünf sind machbar. Fünf singen alles. Fünf von zwölf. Schade. Aber: Mitte November sind die Gesangsspuren fertig.

Dritter Wermutstropfen (langsam wird das Zeug bekömmlich): ein echter Live-Stream ist zu riskant. Vor allem am Sonntag. Was tun?

Wir nehmen Live auf! Aber vorab. Wie ein Live-Konzert (ohne Publikum) auf CD. Wir treffen uns am Donnerstag-Abend zum Videocall – erschöpft von Schul-, Arbeits-, Uni-Woche aber optimistisch. Kleines Warm Up. Dann geht es los:

Unsere dritte Erfahrung: trotz aller Unwegbarkeiten macht es noch Spaß

Wir hören uns via Videocall und jede*r nimmt die eigene Spur über eine Programm auf, dass eigentlich für Podcasts entwickelt wurde. Die Videocall-Plattform entfernt automatisch Hintergrund-Geräusche aber unsere Stimmen sind hörbar. Nun spielen wir das Stück. Wir spielen Charles Dickens Weihnachtsgeschichte! Zu Hause am Schreibtisch. Ohne Publikum, ohne Kostüm, ohne Licht, ohne Bühne aber mit Spaß!
Unsere Spielpartner*innen im Ohr, die Ketten, Rasseln, Gläser, Trommeln, Spardosen, Butterbrotpapiere, Bratpfannen … und was wir nicht alles zum Knarren, Klingeln und Fliegen gebracht haben in greifbarer Nähe.

Nach der Aufnahme: kurzes Luftanhalten. Alle schicken ihre einzelnen Stimmen an den zentralen Rechner, wo sie übereinandergelegt werden. Es hat geklappt! Das Hörspiel ist da. Noch roh, ganz verrauscht und ohne Lieder. Aber es ist da. – Vom Rauschen befreit, mit Musik unterlegt und poliert schicken wir es an den Adventssonntag zu euch und Ihnen nach Hause.
Viel Spaß!

Weihnachtspodcast Teil 1 (erster Advent: 29.11.2020)
Vorspiel – Der Unverbesserliche und Erste Strophe – Marleys Geist

Weihnachtspodcast Teil 2 (zweiter Advent: 06.12.2020)
Zweite Strophe – Der Geist der Vergangenen Weihnachten
Dritte Strophe – Der Geist der Gegenwärtigen Weihnacht

Weihnachtspodcast Teil 3 (dritter Advent: 13.12.2020)
Vierte Strophe – Der Geist der Zukünftigen Weihnachten
Abgesang – Der Unvergessliche

Und das erste Lichtlein brennt: Hörspielzeiten im Advent

Am Sonntag ist es soweit! Die Querstreicher 2020 präsentieren den ersten Teil ihres digitalen Live-Hörspiels: Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, der übrigens mit dem schönen Wahlspruch durchs Leben ging, dass es keine bessere Form gäbe mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor!

In diesem Sinne: ab Sonntag Nachmittag unser Hörspiel in der Werk9-Podcast-Leiste anklicken, Punsch und Plätzchen bereitlegen, Licht dimmen, zuhören und, wenn es euch gefallen hat, hier virtuellen Applaus spenden.

Teil zwei folgt am zweiten Advent, Teil drei am … na, ihr erratet es: am dritten Advent.

Am vierten Advent laden wir euch dann herzlich ein zum Mitschnitt unserer Weihnachtsgeschichte von 2011/12. „Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent.“

Unser Weihnachtshörspiel. – Bild anklicken und zurücklehnen

Die WERK9 Xmas-(Sofa)Party 2020

Ihr habt das Jahr 2020 bereits abgeschlossen und euch Bettfertig gemacht für den Winterschlaf? – NICHTS DA! Wir brauchen euch! – Wofür? Unsere alljährliche „musicbase goes… X-MAS“ – Party, in weihnachtlich dekoriertem Ambiente mit Glühwein, Plätzchen und natürlich jeder Menge Live-Musik

… kann in diesen merkwürdigen Zeiten zwar nicht wie gewohnt stattfinden. ABER: Sie WIRD stattfinden – und zwar online. Von uns moderiert und von euch gestaltet. Genau wie alle Jahre wieder.

Wenn ihr uns also ein Liedchen trällern, eine weihnachtliche Performance zeigen oder einfach euren Beitrag zum Fest der Familie & Liebe darbieten wollt, dürft/könnt und sollt ihr das auch dieses Jahr umsetzen.

Entweder schickt ihr uns – bis zum 11.12.2020 (Freitag) – euer kleines Homevideo, das wir dann in der Online-Veranstaltung abspielen werden. Oder ihr spielt uns LIVE auf dem häuslichen Sofa von eurer PC-Kamera aus euren Beitrag mitten in der Online-Veranstaltung vor. Und wer einfach nur zuschauen und -hören möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Eintritt
Den Veranstaltungslink gibt es gratis. Meldet euch bei uns (via Email, Telefon, Chat etc.) und wir setzen euch auf unsere digitale Gästeliste.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung, zahlreiches Publikum und eine ganz neue Edition unserer traditionellen X-Mas-Party mit euch!

Auf Glühwein und Plätzchen muss natürlich auch in diesem Jahr nicht verzichtet werden – wenn ihr dran denkt vorher fleißig zu backen 😉

Charles Dickens WEIHNACHTSGESCHICHTE – Ein digitales Live-Hörspiel

Spenden Sie Hilfe statt Applaus! Wir sammeln mit unserem Hörspiel Geld für die Corona-Nothilfe weltweit. Danke für eure Unterstützung.

Charles Dickens’ weltberühmtes Märchenlied, um die Heimsuchung des missgünstigen Geizhalses Ebenezer Scrooge durch die drei Geister der Weihnacht und dessen Bekehrung zum Menschenfreund und Wohltäter öffnet die Herzen von Jung und Alt für die Adventszeit.

Die Querstreicher schicken ihre diesjährige Inszenierung – ein digitales Livehörspiel des Weihnachtsklassikers – an den Adventswochenenden durch den Äther. Alle Stimmen und Geräusche werden von den Darsteller*innen live vom heimatlichen Schreibtisch performt. Da werden Weingläser zum Singen gebracht, Kokosnüsse zu Pferdehufen und Bräter zum Stundenschlag von Big Ben. Wir haben viel experimentiert und freuen uns darauf, euch zu überraschen.

Die Termine:
Weihnachtspodcast Teil 1 (erster Advent: 29.11.2020)
Vorspiel – Der Unverbesserliche und Erste Strophe – Marleys Geist

Weihnachtspodcast Teil 2 (zweiter Advent: 06.12.2020)
Zweite Strophe – Der Geist der Vergangenen Weihnachten
Dritte Strophe – Der Geist der Gegenwärtigen Weihnacht

Weihnachtspodcast Teil 3 (dritter Advent: 13.12.2020)
Vierte Strophe – Der Geist der Zukünftigen Weihnachten
Abgesang – Der Unvergessliche

Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung unseres Projekts sagen wir dem Kujub e.V. und der Berliner Stadtteilkasse-Mitte.

Wird auch gesungen?
Ja klar! Die Weihnachtsgeschichts-Ohrwürmer aus unseren Inszenierungen von 2011/12 sind ebenfalls Teil des Hörspiels. Wegen der zeitlichen Verzögerung bei der Videotelefonie, die das gemeinsame Singen schwierig macht, nehmen wir die Lieder unseres Christmas-Carol im Vorfeld im Werk9-Studio auf. Sie sind also der einzige Part unseres Hörspiels, das nicht live sein wird.

Digitales Theater – Virtueller Applaus
2011 haben die Querstreicher mit ihrer Inszenierung von Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ im Werk9 500 € für die Nothilfe der „Aktion Deutschland hilft“ in Afrika gesammelt, indem 20% jeder Eintrittskarte automatisch gespendet wurde.

2020 gibt es keine Bühne, keinen Applaus und kein Eintrittsgeld, das wir spenden können. Aber ihr könnt es spenden! Unser digitales Live-Hörspiel ist für alle, die es hören kostenlos. Aber umsonst soll es nicht sein: Applaudiert virtuell, wenn es euch gefallen hat und spendet einen Betrag eurer Wahl in unserer Spendenaktion für die „Corona-Nothilfe weltweit“.

Das Ensemble
Selen Ericok: Erzählerin || Jochen Taeschner spricht: Ebenezer Scrooge || Marvin Mahn spricht: Fred, seinen Neffe || Hanna Hartig spricht: Hannah, dessen Frau || Thorsten Noak spricht: Bob Cratchit, Scrooges Angestellten || Eve Mahn spricht: Mrs. Cratchit, dessen Frau, sowie Maria Marley, Scrooges verstorbene Schwester und Teilhaberin und Mrs. Boon von der Viktoria Wohltätigkeitsstiftung || Milena Golz spricht: den Geist der Vergangenen Weihnachten, sowie Belinda, Cratchits älteste Tochter und Mrs. Meekness, Viktoria Wohltätigkeitsstiftung || Paulina Rapin spricht Tiny Tim, Cratchits jüngsten Sohn sowie Peter, Cratchits älteren Sohn || Lara Wehlan spricht: Ms. Bale, ein armes Mädchen und Susann Welfare, Scrooges große Liebe – – mit Wolf Koschwitz als Mr. Fezziwigg, Scrooges Arbeitgeber – – Anja Kaschub als Mrs. Dismissive, Scrooges Lehrerin und Cihan Büyükari als Geist der Gegenwärtigen Weihnacht.

Und am vierten Advent?
Für den vierten Advent planen wir für euch unseren zweiten Theater-Live-Stream in diesem Jahre. Auf unserem Werk9-Youtube-Kanal wird der Mitschnitt unserer Werk9-Inszenierung von Dickens Weihnachtsgeschichte von 2011 zu sehen sein. Im anschließenden Publikumsgespräch sind einige der ehemaligen Darsteller*innen als Special-Guests live mit dabei.

Proben auf Abstand? – Aber sicher! im Werk9

Der erste virtuelle Werk9-Theaterabend – ein voller Erfolg …

unsere Live-Streammoderatorinnen Anja und Mika – im Audio dabei 9 Darsteller*innen von „Ich war 19“

… trotz kleiner technischer Probleme oder vielleicht gerade deswegen, weil authentisch!

Aber von Anfang an:
Jede Vorstellung von „Ich war 19 – ein Stück Erinnerung“ im Werk war ausverkauft, von der Premiere am 09. November 2019 bis zur Derniere am 16. Februar 2020. Jedes Publikumsgespräch im Anschluss hielt spannende Fragen und emotionale Berichte für alle Anwesenden bereit.

Als wir uns und euch darum im Februar eine Wiederaufnahme des Stückes für den 03.10.2020 (30 Jahre Wiedervereinigung) versprachen, ahnten wir noch nicht, welche Unwegbarkeiten dieses Jahr für die Welt und uns alle noch bereithalten sollte. Doch was versprochen war, sollte gehalten werden!

Am Samstag 03. Oktober um 19:20 Uhr war es so weit!
Der Einlass zum ersten virtuellen Werk9-Theaterabend begann.

Wir streamten auf unserem Werk9-youtube-Kanal den Mitschnitt von “Ich war 19” vom 16. Februar 2020 live. Im anschließenden Publikumsgespräch via Live-Chat sprachen die Moderatorinnen und Darsteller*innen über verschiedene Themen: von zwiespältigen Erfahrungen zur Deutschen Einheit, über demokratische Vorteile von Off-Theatern, der Vergänglichkeit von Inszenierungen („schwer ist die Kunst, vergänglich ist der Preis! Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze“ [F. Schiller] :); was in diesem Jahr noch so für Veranstaltungen im Werk anstehen und/oder geplant sind und überhaupt: wie schnell die Zeit vergeht.

Der Mitschnitt des Livestreams kann in Kürze noch einmal hier nachverfolgt werden.

Wir bedanken uns bei allen Zuschauer*innen und Darsteller*innen fürs Dabeisein, Rückfragen stellen, Vorschläge machen. Und wir erinnern unsere Zukunfts-Ichs und -Euchs schon mal vorab, dass es am 09. November 2029 eine Wiederaufnahme von „Ich war 19“ auf der Werk9-Bühne geben wird!

Wir sehen uns aber schon vorher wieder.
Auf bald im Werk9!

30 Jahre Wiedervereinigung – „Ich war 19“ am 03.10.

Frei von Emotionen ist er noch nie gewesen, der 09. November. Ein Tag zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Erinnern und erzählen. Wo warst du am 09. November 1989?

Am 09. November 2019 waren wir im Werk9. Es war der Premierenabend von „Ich war 19“. Ein emotionaler Abend, wie eigentlich jeder Vorstellungsabend mit diesem Stück, in welchem die jungen Darsteller*innen mit ihren Zuschauer*innen durch die letzten 100 Jahre reisen und 19jährigen und ihren Erinnerungen begegnen: Novemberpogrome, 2. Weltkrieg, Mauerbau, Mauerfall.

Als am 16. Februar die Derniere bevor und wieder 100 Zuschauer*innen vor der Tür standen war uns klar: dieses Stück verdient eine Wiederaufnahme. Welcher Tag könnte dafür besser geeignet sein, als der 03. Oktober 2020. 30 Jahre Wiedervereinigung!

Die Pandemie und die Hygienerichtlinien in unserem Haus machen eine Vorstellung mit so vielen Darsteller*innen vor und hinter der Bühne leider augenblicklich unmöglich. Trotzdem möchten wir euch an diesem Tag das Zuschauen und ins Gespräch kommen ermöglichen!

Am Samstag 03. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

streamen wir den Mitschnitt von „Ich war 19“ vom 16. Februar 2020 live auf unserem Werk9-Youtube-Kanal. Im anschließenden Publikumsgespräch via Live-Chat wollen wir, die Darsteller*innen und das Produktionsteam nach der Vorstellung mit euch ins Gespräch kommen.

Ab 19:10 Uhr beginnt der Einlass. Der Eintritt ist frei. Hier ist die Tür.

Die Gesangskabine ist da! – Es darf wieder gerockt werden

Monatelang sehnsüchtig erwartet ist sie nun geliefert, aufgebaut und einsatzbereit: die Werk9-Gesangskabine! Damit sind in Our House ab der nächsten Woche (31.08.20) wieder Bandproben mit Gesang möglich.

Musizieren in Pandemie-Zeiten: Stoff genug, nicht nur für Podcasts und Gesprächsrunden. Auch in Hygienekonzepten werden Mindestabstände zwischen Musiker*innen, Zu- und Abluftsysteme und natürlich die unmittelbare Gefahr durch Gesang heiß und strittig diskutiert. Unser Weg, um im Werk das Proben wieder möglich zu machen: eine Gesangskabine (und eine zweite kleinere für Zweitgesang) mussten her. Doch woher nehmen? Plexiglas ist in Coronazeiten ein rares Gut und so hieß es warten. Aus der angekündigten Lieferzeit Mitte Juli wurde erst Anfang und schließlich Ende August. Doch: nun ist sie da! Und ihr dürft wieder ran ans Mikro. Viel Spaß (mit Augenmaß)!

Zurück aus der Sommerpause

Anfang Juli haben wir uns mit Unkraut jäten und Malerarbeiten in die Sommerschließzeit verabschiedet. Inzwischen ist das Unkraut brav nachgewachsen und die Arbeit im Werk wieder in vollem Gange. Erste Bandproben (noch ohne Gesang) und Unterrichte konnten, in Abstimmung mit dem Hygienekonzept, wieder vor Ort stattfinden und (für alle die keinen Bock mehr auf youtube-Tutorials haben ; ) wir haben noch freie Plätze.

Auch das Zwergwerk ist aus dem WorldWideWeb in die Markgrafenstraße zurückgekehrt und findet, solange das Wetter gut ist, jeden Montag (16:00-16:45 Uhr) auf dem Hinterhof des Markgrafenkarrees statt.

Die Querstreicher treffen sich zum Theaterproben wieder an den Sonntagnachmittagen im Haus und streamen, weil Veranstaltungen vor Ort bis Ende Oktober nicht möglich sind, am 03. Oktober 2020 zum 30jährigen Tag der Deutschen Einheit die Wiederaufnahme von „Ich war 19“ live.

Das Highlight in der kommenden Woche: Wir erwarten, nach Monatelanger Verzögerung wegen verständlicherweise enormer Nachfrage, die Lieferung unserer Plexiglas-Gesangskabine. Dann könnt ihr im Werk wieder richtig losrocken!

Alle aktuellen Infos gibt’s auch zum Nachhören in unseren Podcasts!